Willkommen auf
visit-zanzibar.de – Ihrem Traumurlaub.
Zurück zur Startseite

Geschichte Zanzibars

Als die ersten Besucher gelten arabische Händler, die im 8. Jahrhundert die Insel bereisten. Sie nannten die Küste der Inseln Bar des zandj (arab.: „Küste des Schwarzen Mannes“). Mit ihnen kam die heute noch vorherrschende Religion, der Islam. Als Folge der Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Händlern und Küstenbewohnern entwickelte sich eine neue Sprache: Swahili (sâhil, arab. Küste), eine Mischung aus dem Arabischen und der Sprache der einheimischen Stämme, wobei die Sprache von der Struktur her afrikanisch blieb, allerdings viele Lehnwörter aus dem Arabischen und heute auch zunehmend aus dem Englischen übernimmt.

Schon im 10. Jahrhundert hatten Araber Niederlassungen in der Region gegründet, die sich zu blühenden Republiken entwickelten. Als Vasco da Gama am 28. Januar 1499 Zanzibar besuchte, fand er gut gebaute und reiche Städte, die lebhaften Handel mit Indien trieben.

1503 landete der Portugiese Ruy Lourenço Ravasco auf Unguja, baute dort eine Handelsstation. Zanzibar wurde tributpflichtig und 1505 durch João Homere vollends in portugiesischen Besitz genommen. In den folgenden Jahren kontrollierten die Portugiesen den gesamten Handel im Indischen Ozean.

Gegen Ende des 17. Jahrhunderts verloren die Portugiesen alle ihre Besitzungen nördlich von Mosambik an den Imam von Muscat, Zanzibar ging 1698 verloren. Unter der Herrschaft des Imam zerfiel das Land in zahlreiche kleine Staaten und Gemeinwesen. Im 17. bis 19. Jahrhundert bildete Zanzibar unter der Herrschaft des Sultans von Oman ein Zentrum für den östlichen Sklavenhandel. Jahrhundertelang war die flache Insel Unguja (neben Madagaskar die größte Insel vor Ostafrika) eine der wichtigsten Handelsmetropolen im Indischen Ozean. Sklavenhandel sowie Handel mit Elfenbein und ab 1818 die Kultivierung von Gewürznelken machten die Insel reich, berühmt, berüchtigt und begehrenswert. Im Gegenzug waren die muslimischen „Herren“ Zanzibars auf den Kauf von Schusswaffen und Munition angewiesen, um die Herrschaftsstrukturen der Sklaverei (Sklavenhandel, Sklavenjagd und Sklavenkarawanen) bis ins innere Afrika durchzusetzen.

KLÜGER REISEN · Corneliusstrasse 59 · 40215 Düsseldorf · Fon 0211.302349-0 · Fax 0211.302349-10 · by GENLOC.NETWORK!
del.icio.us Mister Wong BlinkList Google YiGG Furl Webnews Folkd Linkarena Yahoo MyWeb oneview
Diese Seite bei... bookmarken.